Archiv für Mai 2013

Umzug

Wir verlassen unsere alte Domain, aktuelle Posts und Termine sind von nun an auf aze.blogsport.eu zu finden.

Veranstaltung: Rassistische Kontinuitäten in der BRD und DDR

va flyer
Donnerstag, 23.5. // 19 Uhr // K-Fetisch, Wildenbruchstr. 86

Die Erzählungen der Abschaffung des Grundrechts auf Asyl und der
rassistischen Praxis des deutschen Mobs auf der Straße beginnen vielfach
immer noch mit der Wiedervereinigung. Wenngleich die Nachwendezeit ihre
eigene Spezifik entwickelte, wollen wir mit Serhat Karakayali und
Harry Waibel die oft vernachlässigte Geschichte der frühen
Neunziger diskutieren und somit Kontinuitäten rassistischer Praxen und
Diskurse in der BRD und DDR analysieren. Dabei sollen auch die Kämpfe
der Migration gegen diese Praxen nicht unsichtbar bleiben.

Diese Veranstaltung ist Teil der Kampagne
Fight Racism Now!.

Krise, Krisenerklärungen und Krisen der Krisenerklärungen


Wir laden Euch herzlich zu einer Diskussionsveranstaltung mit Tomasz Konicz ein.

Mittwoch 15.5. // 20 Uhr // K-Fetisch (Wildenbruchstraße 86)

Nach circa fünf Jahren Krise und fünf Jahren Erklärungen der Krise gibts
es weiterhin hartnäckige Versuche, die Krise der kapitalistischen
Produktionsweise in eine „Finanzkrise“ oder eine „Staatsschuldenkrise“
umzudeuten. Um die Halbwertszeit solcher Thesen zu verkürzen, laden wir
euch herzlich zur Infoveranstaltung ins K-Fetisch ein. Dort diskutieren
wir mit Tomasz Konicz (freier Journalist, u.a. Konkret, Telepolis) über
die Ursachen der Krise, den Gefahren die bestimmte Krisenerklärungen
bergen und die Krisendeutungen die der deutsche Staat selbst zur
Durchsetzung seiner Interessen in Europa in Anspruch nimmt. Als
Fallbeispiele dienen uns dabei die Kritik der Nahrungsmittelspekulation
und die „Rettung“ Zyperns.

Proteste gegen Zwangsräumungen

Zwangsräumung Demonstration
Nach der Zwangsräumung in der Lausitzerstraße 8 meinte Polizeipräsident Kandt noch, dass es sich hier um eine Ausnahme handeln würde. Zwei Monate später ist der Berliner Senat durch die Proteste unter Druck, mehrere Zwangsräumungen wurden abgesagt oder verhindert. Der Tod von Rosemarie nach ihrer Zwangsräumung empörte viele Menschen, hunderte kamen zu einer Trauerkundgebung und einer Demonstration. Der Staat antwortete teilweise repressiv, ein Demonstrant wurde bewusstlos geprügelt, eine von einer Zwangsräumung bedrohte Frau erhielt eine Vorladung vom Landeskriminalamt. Der Kampf gegen Zwangsräumungen wird natürlich auch nach den abgesetzten Zwangsräumungen weitergehen und den Ablauf von steigenden Mieten und Verdrängung in Frage stellen.

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